Will der BDSW Streiks provozieren?

5. Dezember 2016 | Von | Kategorie: Allgemeine Sicherheitsbranche, Leitartikel, Tarifinfos

Auch in der dritten Verhandlungsrunde für das hessische Sicherheitsgewerbe verweigert sich der BDSW einer Einigung.

Die Tarifkommission ist bis an ihre Schmerzgrenzen gegangen, um mit den Arbeitgebern heute noch zu einer Tarifeinigung kommen, damit die Beschäftigten noch am 01.01.2017 eine Lohnerhöhung erhalten.

Nach den Angeboten des BDSW hätten die Kollegen der untersten Lohngruppe bis Ende 2018 immer noch keine 10 €/Std. erreicht. Das ist angesichts der sehr guten wirtschaftlichen Lage der Sicherheitsbranche eine Provokation!

Mit so einem Abschluss sind für die Beschäftigten in der Entgeltgruppe Objektschutz Aufstockung und Altersarmut vorprogrammiert. Das können wir nicht akzeptieren.

Wir wollen keinen Tarifabschluss um jeden Preis, sondern einen guten Abschluss für alle!

Der BDSW hat ganz klar zu verstehen gegeben, dass er keine Angst vor Streiks der Sicherheitsmitarbeiter in Hessen hat. Es liegt jetzt auch an Euch, den Arbeitgebern das Gegenteil zu beweisen!

Die Verhandlungen sind bis Januar 2017 unterbrochen.

Die Friedenspflicht endet am 31.12.2016. Das bedeutet: Ab Anfang 2017 sind Streiks in Hessen möglich!

Download: Flugblatt  zur 3. Verhandlungsrunde

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6 Kommentare auf "Will der BDSW Streiks provozieren?"

  1. Mit Sicherheit sagt:

    Eine Frechheit ! Klar haben die keine Angst vor Streiks, weil in der Branche immer noch mit Druck , Drall und Angst gearbeitet wird. Hauptsache die oberen Etagen saugen sich immer weiter voll. Immer schön den Lohn niedrig halten, damit die Versklavung, nicht durch alle Sicherheitsunternehmen, Angst um den Arbeitsplatz und zu wenig Geld am Moanatsende dazu führen das viele sich den Beitrag für die Gewerkschaft nicht leisten können.
    Aber alle die organisiert sind, ZEIGT DENEN DA OBEN WAS NE HARKE IST !!!!!!!!!

  2. Scarface sagt:

    Gerade in dieser Branche wird mit der Angst der Mitarbeiter gespielt, jeder weiß wie schnell man seinen job in der Sicherheitsbranche los ist. Meine befürchtung ist, das sich kaum jemand auf einen Streik einlassen wird und die Arbeitgeber bereits im Vorfeld druck ausüben werden. Was passiert dann ?

  3. […] im Bereich Luftsicherheit, als auch in der Bewachung liegen die Angebote der Arbeitgeberseite bis jetzt noch unter einem Niveau, dass für unsere […]

  4. Scarface sagt:

    Was ist das bitte für ein Ergebniss ?

    Sicherheitswirtschaft Baden-Württemberg: Tarifabschluss erzielt

    Die Verhandlungsparteien konnten sich nach intensiven Verhandlungen am Dienstagabend in Mannheim auf einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des privaten Sicherheitsgewerbes in Baden-Württemberg einigen. „Ab 01.01.2017 erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun 2,7 Prozent mehr Stundengrundlohn. Zum 01.01.2018 folgt eine zweite Erhöhung um nochmals 2,2 Prozent“, so, Albert Haber, Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Baden-Württemberg. Die Ausbildungsvergütung wird um 30€ im Monat angehoben.

    Sowas wird dann vermutlich auch in Hessen rauskomme.… .wieder nur schläge in die Fresse.
    Und dann noch Tarifverträge die länger als ein Jahr gehen, damit man auch im nächsten Jahr nichts mehr zum Verhandeln hat ?
    Sorry, sollte so ein ähnliches Ergebniss in Hessen zustande kommen, dann ist meine Verdi Mitgliedschaft erledigt ! In die Fresse hauen kann ich mir selbst und muss nicht 1% vom Gehalt dafür bezahlen.

    Also nicht klein beigeben bei den Verhandlungen in Hessen, wir gehen zum äußersten !

  5. Wandor sagt:

    Die AG wollen mit allen Mittel den Mindestlohn unter 10€ halten. 10€ ist eine psychologische Grenze die sie nicht antasten werden. Den über 10€ könnte ja der Mitarbeiter wieder Selbstvertgefühl entwickeln und das ist sehr hinderlich bei den von meinen Vorschreibern schon gut dargelegten Methoden in dieser Branche.

    Mein Tipp ist sowas ähnliches wie ich BaWü nur nicht ganz so krass. ich denke mal so 9.35 € am 1.3. und 9:76€ zum 1.12. und dann 2 jahre laufzeit… die Zuschläge werden si nicht antasten können… (zu unser aller Bedauern)

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