Beeindruckendes Zeichen der Solidarität mit dem I-SEC-BR

22. September 2017 | Von | Kategorie: Gewerkschaft, Leitartikel, Luftsicherheit

Verfahren noch nicht entschieden!
Der Kampf geht weiter!

Am Freitag den 22.09.2017 ging der Kampf gegen die Zerschlagung der Mitbestimmung bei der I-SEC vor Gericht in die erste Runde. Der Betriebsratsvorsitzende hatte eine Einstweilige Verfügung beantragt, um gegen die rechtlich unhaltbare „Anfechtung“ seines Arbeitsvertrages vorzugehen. Mit diesem juristischen Taschenspielertrick soll bewusst der Kündigungsschutz des betroffenen Kollegen umgangen werden! Außerdem wehrt er sich gegen das ausgesprochene Hausverbot. Ein klarer Verstoß gegen das Betriebsverfassungsgesetz!

Zahlreiche Unterstützer*innen vor Ort!

Ca. 50 solidarische Kolleg*innen waren dem Aufruf der ver.di gefolgt und zeigten vor Ort gewerkschaftliche Solidarität mit dem Betriebsratsvorsitzenden und dem gesamten Betriebsrat.

Unterstützer*innen des I-SEC BRs 22.09.2017

Darunter waren auch der stellvertretende Vorsitzende des ver.di-Bezirksvorstandes Frankfurt am Main und Region, Tiny Hobs, die Gewerkschaftssekretärinnen Katja Deusser und Monika Christann (Direktkandidatin der Partei Die LINKE im Wahlkreis Frankfurt am Main II), Vertreter der ver.di-Betriebsgruppen bei der vgf und der Deutschen Post AG, der Linksfraktion in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, ver.di-Betriebsräte der Frasec und viele weitere Kolleginnen und Kollegen. Sie alle zeigten sich zutiefst verärgert über das arbeitnehmerfeindliche Vorgehen des Geschäftsführers der I-SEC und Vizepräsidenten des BDLS Glenn Murphy und seines „Un-Rechtsanwalts“ (Zitat work-watch.de) Helmut Naujoks! Gleichzeitig zeigten sie gewerkschaftliche Solidarität mit dem angegriffenen I-SEC-Betriebsrat!

Viele weitere ver.di-Betriebsgruppen und -Vorstände, sowie Betriebsräte aus ganz Deutschland haben bereits schriftlich ihre Solidarität mit dem I-SEC Betriebsrat erklärt (Bericht folgt auf wasi-hessen.de)!

Verfahren noch nicht entschieden!

Entgegen der Behauptungen der I-SEC hat das Gericht nicht entschieden „dass das Hausverbot (…) aufrecht erhalten bleibt“! Vielmehr ist das Gericht zu dem Ergebnis gekommen, dass statt eines individualrechtlichen Verfahrens ein Beschlussverfahren (Was ist das?) durchgeführt werden muss. Der Betriebsrat hat noch heute in einer Sondersitzung beschlossen, ebenfalls ein solches Verfahren unterstützend in die Wege zu leiten. Dies war die richtige Entscheidung und auch die richtige Antwort auf die Machenschaften der I-SEC-Geschäftsführung!

Wir stehen weiter fest an der Seite des Betriebsrates! Die demokratische Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Betrieb wird von uns weiter entschlossen verteidigt!

Weitere Berichte auf wasi-hessen.de!

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