Luftsicherheit: Kein neues Angebot!

Wir müssen weiter für unsere Forderungen kämpfen.

Verhandlungen werden am 16./17. März fortgesetzt.

Down­load: 3. Ver­hand­lungs­run­de Aviation

Lie­be Kol­le­gin­nen und Kollegen,

am 1. und 2. März wur­den in Ber­lin die Ver­hand­lun­gen fort­ge­führt. Die Ver­hand­lun­gen gestal­te­ten sich nicht ein­fach. Im Rah­men der zwei­tä­gi­gen Ver­hand­lun­gen gab es inten­si­ve Son­die­rungs­ge­sprä­che mit ers­ten Zuge­ständ­nis­sen, aber kein neu­es Arbeit­ge­ber­an­ge­bot, trotz der beein­dru­cken­den und erfolg­rei­chen Warn­streiks an eini­gen Verkehrsflughäfen.

Wir bedan­ken uns bei allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, die sich an Streik­maß­nah­men und Pro­test­ak­tio­nen betei­ligt haben. Wir haben gezeigt, dass wir  gemein­sam für die Durch­set­zung unse­rer For­de­run­gen kämp­fen. Die­se Akti­vi­tä­ten haben aber noch nicht zum Durch­bruch geführt. Damit bleibt es bei dem völ­lig unzu­rei­chen­den Ange­bot, das bereits Streik­ak­tio­nen an meh­re­ren deut­schen Flug­hä­fen pro­vo­zier­te. Die Arbeit­ge­ber haben lei­der den Ter­min nicht genutzt, um ein ver­hand­lungs­fä­hi­ges Ange­bot vor­zu­le­gen, das die Preis­ent­wick­lung aufgreift.

Wir wer­den wei­ter für unse­re For­de­run­gen kämpfen:

  • eine Lohn­er­hö­hung von min­des­tens 1,- € pro Stun­de für alle bei einer Lauf­zeit von 12 Monaten
  • glei­che Bezah­lung für Tätig­kei­ten mit behörd­li­cher Prü­fung (Glei­cher Lohn für ver­gleich­ba­re Tätigkeiten)
  • glei­che Bezah­lung für glei­che Tätig­kei­ten bundesweit
  • kei­ne nied­ri­ge­re Bezah­lung in der Probezeit

Die drit­te Ver­hand­lungs­run­de war von lan­gen Son­die­rungs­ge­sprä­chen geprägt, um ins­be­son­de­re Lösungs­an­sät­ze zur zügi­gen Anglei­chung der regio­na­len Lohn­un­ter­schie­de für glei­che Tätig­kei­ten und für gleich­wer­ti­ge Tätig­kei­ten mit behörd­li­cher Prü­fung sowie der Anglei­chung der Löh­ne Ost an das West­ni­veau zu dis­ku­tie­ren. Dabei konn­ten ers­te Annä­he­run­gen bei der Anglei­chung der regio­na­len Löh­ne und bei den Ein­stiegs­löh­nen erreicht wer­den kön­nen. Die Anglei­chung der Löh­ne für Tätig­kei­ten mit behörd­li­chen Prü­fun­gen leh­nen die Arbeit­ge­ber wei­ter­hin rigo­ros ab. Die tarif­li­chen Rege­lun­gen von Zuschlä­gen bei Funk­ti­ons­tä­tig­kei­ten, wie Super­vi­sor, Auf­sichts­per­so­nal, Schicht­lei­tung, Objekt­lei­tung, o. ä. ste­hen die Arbeit­ge­ber skep­tisch gegenüber.

Die Ver­hand­lun­gen wer­den am 16./17. März in Ber­lin fort­ge­setzt. Jede For­de­rung muss gegen die Arbeit­ge­ber durch­ge­setzt wer­den. Dei­ne akti­ve Unter­stüt­zung für ein gutes Ergeb­nis ist drin­gend geboten!

Wir müs­sen gemein­sam unse­re For­de­run­gen erkämpfen.

Des­halb jetzt: Mit­ma­chen — Mit­glied werden.

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